Lat=0° 20’ S Lon=78° 33’ W, 2850 m Höhe, Guayllabamba Becken
Willkommen in Ecuador – einem Land der Gegensätze, in dem schneebedeckte Vulkane, dichte Regenwälder und koloniale Städte oft nur eine Tagesreise voneinander entfernt liegen. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Quito werden Sie herzlich empfangen und in die historische Altstadt gebracht – ein lebendiges Museum unter freiem Himmel, das bereits 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Ihr Hotel liegt nur wenige Schritte vom Präsidentenpalast und der Plaza de la Independencia entfernt, eingebettet in das architektonische Erbe der Kolonialzeit. Ein ruhiger Innenhof mit überdachtem Patio bietet einen ersten Ort des Innehaltens – Schutzraum und Resonanzboden zugleich für die kommenden Eindrücke.
Sie lernen Valeska Peschke kennen, die Sie einlädt, einen Ansatz auf der Reise zu verfolgen. Die Künstlerin, die sich seit über drei Jahrzehnten mit der Beziehung von Natur und Wahrnehmung beschäftigt, öffnet mit ihrer besonderen Methodik einen neuen Blick auf die Reise: Sie versteht sie als ein künstlerisches Forschungsfeld – eine Einladung, sich selbst als Teil eines größeren, kreativen Prozesses zu begreifen.
In einem ersten Austausch gibt sie Einblicke in ihre Arbeit, die sich mit Transformation, Erinnerung, Energie und Atmosphäre beschäftigt. Dabei geht es um das Erforschen eines inneren Vulkans – ein kreatives Reservoir, das sich beim Durchqueren unbekannter Landschaften öffnet.
Sie bekommen ein „Vulkan-Kit“ mit Skizzenbuch, künstlerischem Reiseführer, Karte und einer Box für Fundstücke – als Werkzeug und Begleiter auf dieser Reise. Skizzen helfen, erste Eindrücke spielerisch festzuhalten: in Worten, Bildern, Gesten. So beginnt eine stille Annäherung an das, was diese Reise ausmacht – nicht nur im Außen sondern auch in uns selbst.