Ciudad Perdida – Trekkingreise Kolumbien

ciudad perdida die verlorene Stadt der Tairona Kolumbien

Ciudad perdida die verlorene Stadt der Tairona Kolumbien

Ciudad Perdida, die verlorene Stadt der Tairona, hat für Kolumbien die gleiche Bedeutung, wie die Ruinenstätten von Machu Picchu und Kuelap für Peru.

Zwischen 700 und 1600 n. Chr. lebten hier etwa 4000 Tairona an der Flanke der Sierra Nevada und unweit der heutigen Stadt Santa Marta. Die Konquistadoren mieden die Stadt weitgehend, doch schafften es auf ihren Feldzügen die Tairona öfter zu bezwingen. Nur wenige überlebten und suchten Zuflucht in der tiefen Bergwelt. Ciudad Perdida geriet lange Zeit in Vergessenheit und wurde erst 1975 zufällig entdeckt.

Heute, nach zahlreichen Plünderungen und Bandenkriegen, ist die Erkundung der Ciudad Perdida eines der großen Highlights einer Kolumbien Reise.

Erkundung der Ciudad Perdida

Der Weg hierher ist beschwerlich, führt durch den Dschungel, Moskitos erschweren die mühsame Wanderung und die Infrastruktur ist sehr einfach. Ohne Erlaubnis der indigenen Bevölkerung ist ein Zutritt nicht gestattet und nur im Rahmen einer organisierten Tour bei einem Reiseveranstalter möglich (meist 6 Tages-Exkursionen). Reisende müssen teilweise Flüsse oder schlammige Wege durchwaten. Bis zur Ruinenstätte müssen dann noch einmal 1280 Treppenstufen zurückgelegt werden, um eine freie Sicht auf die Terrassen der Ciudad Perdida genießen zu können.

Die Gesamtstrecke der Trekkingroute beträgt etwa 50 km. Durchschnittlich werden etwa 8 km zurückgelegt und in verschiedenen Camps, vorwiegend in Hängematten übernachtet. Während es tagsüber heiß und schwül ist, kühlt es nachts empfindlich ab. Gebadet wird mal in Flüssen und natürlichen Pools, mal in einfach installierten Duschen. Unterwegs trifft man auch immer mal wieder Koka kauende Kogui und erhält einen Einblick in das Leben der Indigenen.

Die Touren zur Ciudad Perdida starten entweder in Taganga oder Santa Marta und enden hier auch wieder. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis März und Juni/Juli, wenn es trockener ist.

Ins Reisegepäck gehören auf jeden Fall:

  • Wasserflaschen und Wasseraufbereitungstabletten
  • Insekten-, Sonnen-, und Regenschutz
  • Taschenlampe
  • Gummistiefel oder Schuhe aus leichtem, schnell trocknendem Material, um auch mal Flüsse zu durchqueren
  • 2 T-Shits, 2 Shorts und lange Bekleidung für Abends/Nachts (möglichst aus Leinen oder Baumwolle)
  • Unterwäsche
  • Fotoapparat und Zahnbürste nicht vergessen!

Die Erkundung der Ruinen ist eines der letzten Geheimnisse Kolumbiens und sicherlich ein Highlight für Abenteurer und Entdecker.

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DIE AUTOREN:

Dorit Hansen

Dorit Hansen

Dorit reist seit 2004 regelmäßig nach Lateinamerika und hat auch schon mehrere Jahre in Ecuador gelebt. Mehr zu Dorit...

Xavier Arias León

Xavier Arias León

Xavier ist Mitbegründer von Solecu Tours und kennt sein Heimatland Ecuador durch seine langjährige Tätigkeit im Tourismus wie seine Westentasche. Mehr zu Xavier...

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