Wissenswertes zu den verzauberten Inseln
Galapagos Inseln – Reiseinformationen & Überblick über alle Inseln
Die Galapagos Inseln sind ein einzigartiges Reiseziel. Die Artenvielfalt und ihre Anpassung an die klimatischen und geografischen Bedingungen sind erstaunlich. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Galapagos Inseln, ihre Besonderheiten sowie Tipps, wie Sie den Archipel per Inselhopping oder Kreuzfahrt entdecken können.
Den Archipel kann man auf verschiedene Arten erkunden. Zum einen mit einem Inselhopping, wobei Sie in Hotels auf den Hauptinseln übernachten und Tagesausflüge zu spannenden Besucherorten unternehmen. Die andere Möglichkeit ist eine Kreuzfahrt. Hier werden auch die Inseln angesteuert, die nicht im Rahmen eines Inselhoppings besucht werden können. Kreuzfahrten dauern zwischen vier und fünfzehn Tage. Kurzentschlossene können sich dazu auch bei unseren Lastminute-Angeboten umschauen.
Auch für Tauchfans ist Galapagos definitiv eine Reise wert. Welche Möglichkeiten es gibt, die Unterwasserwelt der Inseln zu erkunden, erfahren Sie auf unserer Seite über Tauchreisen.
Im Folgenden finden Sie Links zu Geografie und Topografie sowie zur Flora und Fauna der Galapagos-Inseln. Und Sie erfahren etwas über uns als Galapagos Spezialist.
Außerdem geben wir einen Überblick über die wichtigsten bewohnten und unbewohnten Inseln des Archipels. Von der Übersicht aus können Sie tief in die Besonderheiten und Attraktionen jeder einzelnen Insel eintauchen.
Galapagos Inseln im Überblick
Wir stellen Ihnen die einzelnen Galapagos-Inseln vor. Die Übersicht beschränkt sich dabei auf Inseln mit mehr als einem Quadratkilometer Fläche und diejenigen, die bei einem Inselhopping, einer Kreuzfahrt oder einer Tauchreise angesteuert werden und besondere Besucherattraktionen aufweisen.
Bewohnte Galapagos Inseln

Santa Cruz
Die Insel Santa Cruz ist eine der Hauptinseln von Galapagos. Hier können Sie Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Traumhafte weiße Strände laden zum Schwimmen, Schnorcheln und spazieren gehen ein. Hier erfahren Sie außerdem Interessantes über den Schutz der einzigartigen Inseln.

Isabela
Isabela ist die größte der Galapagos Inseln, ist jedoch nur sehr dünn besiedelt. Besonders faszinierend ist ihre vulkanisch geprägte Landschaft im Inneren. Die Besucherorte an der Küste weisen eine erstaunliche Artenvielfalt auf, die man im Rahmen von Kreuzfahrten oder geführten Tagestouren erkunden kann.

San Cristobal
Im Osten des Galapagos Archipels liegt die Insel San Cristobal. Die Atmosphäre ist entspannt und es gibt vielfältige Möglichkeiten für Touren zu versteckten Stränden, spektakulären Felsformationen und herrlichen Aussichtspunkten. Auch das interessante Interpretationszentrum ist definitiv einen Besuch wert.

Floreana
Wohl keine der anderen Galapagos Inseln hat eine so wechselvolle Besiedlungsgeschichte durchlebt wie Floreana. Davon zeugt heute zum Beispiel noch ein historischer Briefkasten. Vom Aussichtspunkt der Baronin können Sie weite Teile der Insel überblicken und am Cormorant Point können Sie sowohl über Mehlsand als auch über grünen Olivinsand spazieren.
Unbewohnte Galapagos Inseln

Fernandina
Die westliche Galapagos Insel Fernandina ist nahezu vollständig unberührt. Regelmäßige Vulkanausbrüche beeinflussen die Landschaft bis heute. Am einzigen Besucherpunkt Espinoza Point werden Sie von einer Kolonie Meerechsen erwartet. Auf dieser Landzunge sind außerdem die bedrohten flugunfähigen Kormorane anzutreffen sowie eine Vielzahl weiterer Meeresvögel.

Santiago
Die viertgrößte Galapagos Insel Santiago war ein beliebter Anlaufpunkt für Piraten und Walfänger. Später wurde hier auch Salz abgebaut. Leider haben eingeführte Tiere wie Schweine und Esel das Ökosystem der Insel stark beeinträchtigt. Durch gezielte Schutzmaßnamen, darunter die Wiedereinführung von Landleguanen, konnte das ökologische Gleichgewicht der Insel wieder verbessert werden.

Española
Española liegt im äußersten Südosten des Galapagos Archipels. Es gibt zwei interessante Besucherorte auf der Insel: an der Gardner Bay können Sie im weißen Sand zwischen Seelöwen spazieren. Der Suarez Point ist die weltweit einzige Brutstätte für Galapagos Albatrosse. Auch nistenden Nazcatölpel treffen Sie sicherlich an. Außerdem gibt es hier ein Blasloch, durch das die Gischt in die Höhe schießt.

Santa Fe
Santa Fe zählt aus geologischer Sicht mit zu den ältesten Galapagos Inseln. Zwei endemische Arten gibt es hier: den Santa-Fe-Landleguan sowie die Galapagos Reisratte. Charakteristisch für die Insel sind die Wälder von Opuntien Kakteen. Die Kakteen sind hier größer als auf anderen Inseln und ihre Früchte und Blüten stellen die Nahrungsgrundlage für die Landleguane dar.

Rábida
Die kleine Insel Rábida südlich von Santiago ist geologisch besonders interessant, denn hier findet man eine Vielfalt von Gesteinstypen, die durch Kristallisieren und Abkühlen von Magma entstanden sind. Durch hohe Anteile von Eisenoxid in den Vulkanschlacken haben Sand und Gestein die markante rote Farbe. Die Insel ist ein bedeutender Brutplatz für Braunpelikane.

South Plaza
Die Halbmondförmige Insel South Plaza ist durch Anhebung des Meeresbodens entstanden. Trotz ihrer geringen Größe, weist sie eine hohe Artenvielfalt auf. Charakteristisch ist ihr Sesuvium Teppich, der weite Teile der Insel bedeckt und je nach Jahreszeit leuchten grün oder rot gefärbt ist. Dazwischen stechen die hohen Opuntien aus der Landschaft hervor.

Bartolomé
Bartolomé ist weniger wegen ihrer Vegetation interessant als vielmehr durch die erstaunliche, von vulkanischen Formationen geprägte Landschaft. Besonders hervor sticht dabei das beliebte Fotomotiv Pinnacle Rock. Außerdem gibt es an der Küste und auf den umliegenden Felsen eine bedeutende Kolonie von Galapagos Pinguinen.

Seymour
Die Insel North Seymour nödlich von Baltra zählt mit zu den kleinsten Galapagos Inseln. Dennoch ist hier die größte Kolonie von Fregattvögeln zu finden sowie eine große Population von Blaufußtölpeln. Für beide Arten stellt die Insel ein wichtiges Brutgebiet dar. Auch Gabelschwanzmöwen sind in großer Zahl vorhanden.

Genovesa
Die Vogelinsel Genovesa liegt 115 km von den anderen Inseln entfernt. Die Darwin Bay im Süden der hufeisenförmigen Insel ist das Ergebnis des Einsturzes der Caldera und Lebensraum für viele Meeresvögel und auch Seelöwen. Von den Prince Philip´s Steps kann man einen herrlichen Ausblick über die gesamte Insel genießen.

Tauchinseln
Galapagos ist eines der beliebtesten Tauchreviere weltweit und zählt sogar zu den sieben Unterwasserweltwundern. Für Taucher mit einiger Erfahrung gibt es unglaublich viel zu entdecken. Besonders bedeutend sind die Inseln Pinzon, Wolf, Darwin und Marchena, deren Gewässer bei Tauchkreuzfahrten erkundet werden können.
FAQ zu den Galapagos Inseln
Welche Galapagos Inseln sind bewohnt?
Auf den Galapagos Inseln sind nur wenige Inseln dauerhaft bewohnt.
Die wichtigsten bewohnten Galapagos Inseln sind Santa Cruz, San Cristóbal, Isabela und Floreana.
Auf diesen Inseln befinden sich die meisten Unterkünfte, Häfen und Ausgangspunkte für Ausflüge in den Nationalpark. Viele Inselhopping-Reisen beginnen zum Beispiel in Puerto Ayora auf Santa Cruz oder in Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal.
Welche Galapagos Inseln sollte man unbedingt besuchen?
Das hängt von Ihren Interessen ab, aber einige Galapagos Inseln gelten als absolute Highlights:
- Santa Cruz – zentrale Insel mit Charles-Darwin-Forschungsstation, Riesenschildkröten und schönen Stränden.
- Isabela – größte der Galapagos Inseln, Vulkane, Lavafelder, Lagunen und viele Tiere.
- San Cristóbal – Seelöwen an der Uferpromenade, gute Schnorchelspots und schöne Aussichtspunkte.
- Floreana – kleinere, geschichtsträchtige Insel mit Post Office Bay und einsamen Stränden.
- Española, Genovesa, Fernandina – unbewohnte Inseln, die meist per Boot oder Kreuzfahrt besucht werden und für ihre spektakuläre Tierwelt bekannt sind.
Eine gut geplante Reise kombiniert mehrere Inseln, damit Sie die Vielfalt des Archipels erleben.
Wie viele Galapagos Inseln gibt es und wie viele kann man bereisen?
Zum Galapagos Archipel gehören über 120 Inseln, Islets und Felsen. Viele davon sind sehr klein oder streng geschützt. Für Reisende relevant sind einige bewohnte Galapagos Inseln (zum Beispiel Santa Cruz, Isabela, San Cristóbal und Floreana) sowie mehrere unbewohnte Inseln, die im Rahmen von Bootsausflügen oder Kreuzfahrten besucht werden können.
Der Zugang ist durch den Galapagos Nationalpark geregelt. Man kann also nicht alle Inseln frei bereisen, sondern nur bestimmte Besuchspunkte, meist in Begleitung eines zertifizierten Guides.
Wann ist die beste Reisezeit für die Galapagos Inseln?
Die Galapagos Inseln sind grundsätzlich ganzjährig ein lohnendes Reiseziel. Es gibt zwei Hauptjahreszeiten:
- Warme, feuchtere Zeit (ca. Dezember bis Mai): Angenehm warmes Wetter, oft ruhigeres Meer, gute Bedingungen zum Schnorcheln und Baden.
- Trockenere, etwas kühlere Zeit (ca. Juni bis November): Etwas kühlere Temperaturen an Land und im Wasser, nährstoffreiches Meer und sehr gute Bedingungen für Tierbeobachtungen.
Welche Reisezeit ideal ist, hängt davon ab, ob Sie eher Schnorcheln und Baden oder intensive Tierbeobachtungen bevorzugen.
Wie bereist man die Galapagos Inseln – Inselhopping oder Kreuzfahrt?
Beide Reiseformen haben ihre Vorteile:
Inselhopping: Sie übernachten auf bewohnten Galapagos Inseln wie Santa Cruz, Isabela oder San Cristóbal und unternehmen von dort aus Tagesausflüge per Boot. Ideal für Reisende, die flexibler sein möchten, mehr Bewegungsfreiheit schätzen und Kontakt zum lokalen Leben suchen.
Kreuzfahrten: Sie wohnen an Bord eines Schiffes und besuchen unterschiedliche, oft entlegenere Inseln. So erreichen Sie viele unbewohnte Galapagos Inseln und sehr abwechslungsreiche Besuchspunkte in relativ kurzer Zeit.
Eine Kombination aus kürzerer Kreuzfahrt und Inselhopping ist für viele Reisende eine besonders abwechslungsreiche Lösung.
Wie lange sollte eine Reise auf die Galapagos Inseln dauern?
Um die Galapagos Inseln wirklich genießen zu können, empfehlen sich mindestens 5–7 Tage vor Ort. Noch besser sind 10–14 Tage, vor allem wenn Sie mehrere bewohnte Inseln besuchen, zusätzlich eine Galapagos-Kreuzfahrt machen und Zeit für Schnorcheln, Wandern und Tierbeobachtungen einplanen möchten.
Berücksichtigen Sie bei der Planung auch die An- und Abreise über das ecuadorianische Festland, zum Beispiel über Quito oder Guayaquil.
Braucht man einen Guide und welche Regeln gelten im Galapagos Nationalpark?
In vielen Bereichen des Galapagos Nationalparks ist die Begleitung durch einen zertifizierten Naturführer vorgeschrieben.
Das dient dem Schutz der empfindlichen Tier- und Pflanzenwelt. Wichtige Regeln sind unter anderem:
- Auf den markierten Wegen bleiben
- Tiere nicht anfassen, nicht füttern und ausreichend Abstand halten
- Keinen Müll zurücklassen
- Keine Pflanzen, Tiere oder Steine mitnehmen
- Hinweise der Guides und Parkranger befolgen
Durch diese Regeln bleiben die Galapagos Inseln auch für künftige Generationen ein einzigartiges Naturparadies.
Sind die Galapagos Inseln ein nachhaltiges Reiseziel und wie kann man möglichst schonend reisen?
Die Galapagos Inseln sind ein streng geschütztes Ökosystem, daher ist nachhaltiges Reisen hier besonders wichtig.
Sie können selbst viel dazu beitragen:
- Wahl von kleineren, verantwortungsbewussten Unterkünften und Anbietern
- Achten auf zertifizierte Guides und offiziell zugelassene Boote
- Vermeidung von Einwegplastik, Nutzung von Trinkflasche und Stoffbeuteln
- Respektieren aller Regeln des Nationalparks
- Kompensation des Fluges und Unterstützung von Projekten zum Schutz der Natur und der lokalen Gemeinden
So tragen Sie dazu bei, dass die Galapagos Inseln auch in Zukunft ein Beispiel für sanften, naturverträglichen Tourismus bleiben.